Äußerst beliebt bei den Verbrauchern, gewinnen iMac-Geräte allmählich – und ziemlich vorhersehbar – den Markt für medizinische Bildgebung. Immer mehr iMac-Geräte werden für Diagnose- und Überprüfungszwecke verwendet, insbesondere als Heimarbeitsplätze. Der Open-Source-DICOM-Viewer Osirix ist in der medizinischen Welt sehr erfolgreich, ebenso wie seine von der FDA zugelassene und CE-zertifizierte Version, die von Pixmeo angeboten wird.
Aber das Problem ist, dass das ausgeklügelte Farbmanagementsystem, mit dem Macs ausgestattet sind, für ein medizinisches Display ziemlich knifflig sein kann. Es bietet viele Vorteile für korrekte Farb- und Luminanzwiedergabe, kann aber auch ein Risiko darstellen, wenn es falsch eingerichtet ist.
Wie funktioniert das Farbmanagement des iMac?
Mac OS verwendet ICC-Profile, um eine Korrektur-LUT (allgemein als Gamma bezeichnet) auf den Desktop anzuwenden, setzt aber auch 3D-LUTs innerhalb der Bildbearbeitungsanwendung an. Das Farbmanagement kann auf dem Mac nicht deaktiviert werden, und eine Korrektur wird sowohl auf dem Desktop als auch innerhalb der Bildbearbeitungsanwendung immer angewendet.